Die Fasnacht ist Ausnahmezustand. Viele Menschen auf engem Raum, lange Nächte, wenig Schlaf, Alkohol, wechselnde Temperaturen. Der Körper steckt das nicht einfach weg, auch wenn sich das Feiern leicht anfühlt. Genau in solchen Phasen zeigt sich, wie eng Regeneration und Abwehr miteinander verbunden sind. Das Immunsystem arbeitet nicht isoliert, sondern ist Teil eines fein abgestimmten Systems, das Ruhe, Energie und Reparatur braucht, um stabil zu bleiben.
Wenn Feiern zur Belastung wird.
Erhöhter Menschenkontakt bedeutet eine höhere Exposition gegenüber Viren und Bakterien. Gleichzeitig sinkt die Abwehrbereitschaft, weil Schlafmangel die nächtlichen Reparaturprozesse unterbricht. In dieser Phase werden normalerweise Immunzellen aktiviert, entzündungshemmende Botenstoffe gebildet und Stresshormone reguliert. Alkohol verstärkt diese Dysbalance, da er oxidativen Stress erhöht, die Darmbarriere schwächt und die Leber zusätzlich beansprucht. Die Folge ist weniger eine akute Erkrankung als vielmehr eine verzögerte, weniger effiziente Immunantwort und eine verlangsamte Erholung.
Regeneration ist kein Luxus, sondern Voraussetzung.
Regeneration beginnt nicht erst, wenn Symptome auftreten. Sie ist ein präventiver Prozess, der dem Körper hilft, Belastungen abzufedern und schneller in die Balance zurückzufinden. In diesem Zusammenhang rücken Cannabinoidsäuren wie CBGa und CBDa in den Fokus. Beide wirken nicht berauschend, sondern regulierend. CBGa wird häufig als Ausgangsmolekül im Cannabinoidstoffwechsel beschrieben und steht im Zusammenhang mit entzündungsmodulierenden und antioxidativen Prozessen. CBDa zeigt ein hohes Potenzial im Zusammenspiel mit dem Endocannabinoid-System, insbesondere dort, wo Stressreaktionen und Immunantworten fein abgestimmt werden müssen. Ihr gemeinsamer Nenner liegt nicht im Push, sondern im Ausgleich.
Unterstützung von innen: Zellen, Leber, Alltag.
Regeneration ist immer ein Zusammenspiel mehrerer Ebenen. Nukleotide spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie für Zellteilung und -erneuerung benötigt werden, insbesondere im Immunsystem. In Phasen erhöhter Belastung steigt der Bedarf, weil sich Abwehrzellen schneller erneuern müssen. Ergänzend liefern Früchte und Gemüse Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die oxidativen Stress reduzieren. Ausreichender Schlaf bleibt der wichtigste Regenerationsfaktor, da viele Reparaturprozesse ausschliesslich nachts ablaufen. Die Leber übernimmt in dieser Phase eine Schlüsselrolle, indem sie Stoffwechselprodukte abbaut und hormonelle Balance wiederherstellt. Sie profitiert von Flüssigkeit, leichter Ernährung und bewussten Pausen nach intensiven Tagen.
Die Fasnacht endet, der Alltag kehrt zurück. Entscheidend ist, wie gut der Körper diesen Übergang schafft. Regeneration ist kein nachträglicher Akt, sondern Teil der Vorsorge. Wer sie ernst nimmt, gibt dem Immunsystem die Möglichkeit, nicht nur zu reagieren, sondern stabil zu bleiben.
In diesem Sinne: Let’s have a Paaaarty!
Eure Hannah
